• URBAN SKETCHING Workshop Nadja Pidan

    Mehr Leichtigkeit im Aquarell

    Du malst bereits mit Aquarell und wünschst dir neue Impulse? Dann solltest du Nadja Pidan kennenlernen.

    Die Urban Sketcherin aus Stuttgart zeigt einen ungewöhnlichen und freien Zugang zum Malen. Statt jedes Detail zu planen, beginnt sie mit mutigen Farbflecken und entwickelt daraus Schritt für Schritt lebendige Szenen. Menschen, Häuser, Gärten oder Straßencafés entstehen locker, atmosphärisch und mit erstaunlich wenigen Strichen.

    Genau diesen Prozess macht sie im Workshop erlebbar!

    Über ihren Arbeitsprozess sagt sie:

    „Beim Einatmen setze ich wilde Farbflecken auf das Blatt. Beim Ausatmen arbeite ich die Details heraus.“

    Der Kurs richtet sich an alle, die bereits erste Erfahrungen mit Aquarell oder Zeichnung haben und einen neuen Impuls, einen neuen Blick suchen: Für mehr Spontaneität, Ausdruck und Leichtigkeit. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, den eigenen Blick zu schärfen und mutiger zu werden.

    Überall um uns herum gibt es spannende Motive, Geräusche und Bewegung. Wie man diese Vielfalt leicht und entspannt in einer Skizze bündelt, zeige ich in meinem Workshop.

    Wir beschäftigen uns mit Linien und Flächen, mit Farben und ihren Freunden 🙂. Wir üben, genauer hinzusehen, das Wesentliche herauszufiltern und unsere Eindrücke zeichnerisch festzuhalten.

    Ein Blick in meine Arbeitsweise macht die einzelnen Schritte nachvollziehbar und lädt dazu ein, sie direkt selbst auszuprobieren.


    Workshop mit Nadja Pidan

    📅 Mittwoch, 29. Juli 2026

    🕒 16 bis 19 Uhr

    📍 Am Pastorat 2, 24392 Norderbrarup

    💶 Teilnahme: 35 €

    👥 Maximal 12 Teilnehmende

    📧 Anmeldung per E-Mail an post@opendoer.de

    Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.



  • Info-Abend

    Wenn rechte Sprüche fallen – was tun?

    Erkennen · Einordnen · Reagieren

    Vortrag: Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Flensburg

    Im Alltag hören wir immer wieder Aussagen, die abwertend, rassistisch oder rechtsextrem geprägt sind – am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder bei Diskussionen.

    Oft kommt man in solchen Momenten ins Stocken und fragt sich später: Was hätte ich darauf eigentlich antworten können?

    Der Vortrag des Regionalen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Flensburg zeigt Möglichkeiten auf, damit umzugehen.

    Themen des Abends:

    • Woran erkenne ich rechtsextreme, antisemitische oder menschenverachtende Aussagen?

    • Wie kann ich auf solche Beiträge reagieren?

    • Wie setze ich mich im täglichen Miteinander für Menschenrechte ein?

    Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit zum Austausch sowie für Fragen und Diskussion.

    ÜBERSICHT:
    📅 15. April 2026
    ⏰ 19:00 Uhr
    📍 Knüttelsaal im Museum Norderbrarup

    Ausschlussklausel

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

  • Dorfkino am Dienstag

    Seggt mol –

    hebbt ji al mol Kino in’n Kark beleevt?

    Wenn nich, denn ward dat höchste Tiet!

    Kummt rin, sett ju dol, laat ju överraschen – un beleevt, wat dat heet, wenn Kark un Kino sik to’n besünnern Avend verbinnt.

    Egal, ob ji al lang hier to Huus sünd oder erst later herfunn hebbt – egal, ob ji dat fröher mitmaakt hebbt oder dat nu dat erste Mol beleven wüllt:

    An Dingsdag, de 24. März 2026,  Klock 19:30 
    geiht dat los in St. Marien Norderbrarup

    Wiest warrt de Film „Mittagsstunde“ – na den Roman vun Dörte Hansen.

    Dat is en norddüütsche Geschicht över Heimat, Familie un den stillen Wandel vun uns Dörper. Veele Passagen sünd op Platt snackt – so echt, as wi dat kennt. Un för all, de nich jedeen plattdüütschen Satz verstahn: Ünnertitel sünd dor, so dat jedereen allens versteiht.

    Twüschen de ole Muren vun St. Marien, ünner dat hohe Karkendack, kriggt de Film en ganz egen Stimmung.

    Wenn dat Licht dämmt un de Kark to’n Kinosaal warrt, denn spöört man:
    Dat is mehr as blots en Film. 
    Dat is en Stück Heimat, dat dor vertellt warrt.

    Kamt vörbi, nehmt ju Tiet, bringt Frünn un Navers mit – un laat uns tosamen en Avend beleven, de noch’n beten nahklingt.

    Beginn: 19:30 Uhr –  de Intritt is frie 
    Inlass: 19:00 Uhr – um een Spenn ward beden –

    Wi vun Open Dör freut uns bannig op ju all – op en vulle Kark un en hyggeligen, gemeensamen Kinoavend na dat Motto:

    Kino kann jedereen – Karkenkino is wat Besünners.

    Wi seht uns in de Kark.

    PS: Da ein sehr großer Teil des Filmes auf Hochdeutsch ist und die plattdeutschen Passagen wunderbar untertitelt sind, ist dieser Dorfkino-Abend auch für Nicht-Plattschnackers ein echtes Erlebnis!

    – Bernd Wacker –


    Mittagsstunde – worum geht’s?

    Mit Mittagsstunde zeigen wir die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Dörte Hansen. Eine große, leise Erzählung über Heimat, Veränderung und die Frage: Wie wollen wir leben?

    Im Mittelpunkt steht Ingwer Feddersen (Charly Hübner), der als 47-jähriger Uni-Dozent in sein nordfriesisches Heimatdorf Brinkebüll zurückkehrt, um sich um seine alten Eltern zu kümmern. Doch das Dorf seiner Kindheit ist kaum wiederzuerkennen. Landgasthöfe schließen, Felder werden größer, Straßen schneller, Gespräche seltener. Die Mittagsruhe, einst Herzschlag des Dorflebens, ist verschwunden.
    Was ist geblieben? Und was lässt sich vielleicht neu erfinden?

    Unter der Regie von Lars Jessen erzählt der Film mit großer Zärtlichkeit vom Verschwinden einer dörflichen Kultur und von den Menschen, die zwischen Pflichtgefühl, Stolz, Sprachlosigkeit und leiser Sehnsucht ihren Platz suchen.
    Er erzählt über Eltern und Kinder. Über Fortgehen und Zurückkommen.

    Jede Szene wurde neben Hochdeutsch auch auf Plattdeutsch gedreht. Und es ist die plattdeutsche Version, die wir für’s Dorfkino ausgesucht haben. Plattdeutsch, eine alte Sprache, die man fast verloren hat und doch behält.

    Mittagsstunde ist ein Film, der nachwirkt. Er lädt ein zum Nachdenken, zum Erinnern, vielleicht auch zum Gespräch beim Getränk danach!

    ÜBERSICHT:
    📅 24. März
    ⏰ 19:30 Uhr
    📍 St. Marienkirche Norderbrarup
    Eintritt frei!
    Spenden willkommen


    Wo weer denn uns Kinoabend?

    Dat is meist nich to glöven: 150 Lüüd sünd na uns St.-Marien-Kark kamen un hebbt tosamen den Film „Mittagstunn“ ankeken. Bi beste Stimmung un in besünner Atmosphär weer dat en Abend, de richtig ünner de Huut gahn is un vele anröhrt hett.
    De Filmgeschicht passt mit ehr Handlung allerbest to dissen Ort: mol liesen un sinnig, denn wedder ock deftig un mit wat to lachen – ganz typisch för uns Gegend.
    Wi hebbt uns bannig freut över den grooten Andrang un seggt vun Harten Dank an alle, de dorbi ween sünd!